03.03.2019 Schietwetter!

Kaum hat sich der Februar einen strahlenden Abgang verschafft, zeigt der März wieder mal, dass „metereologischer Frühlingsanfang“ nur eine hoffnungsvolle Vokabel der Wetterfrösche ist. Die Wahrheit da draußen ist nass, kalt und stürmisch.

Arme Karnevalsjecken! Der Rosenmontagsumzug wird nicht lustig!

In Rom könnte unsere Anima mea unter ihrer grünen Plane allerdings schon ins Schwitzen kommen. 18°C und wolkenloser Himmel sagt „Windy“ dort für morgen voraus. Unser Schiff ist wirklich zu beneiden!

Mit jedem Tag steigt jetzt unsere Vorfreude auf das Wiedersehen, während wir fleißig unsere To-Do-Liste abarbeiten. Weiterlesen

18.10.2018 Quo vadis?

Nachdem ich mir meinen Unmut über „das Portal“ von der Seele geschrieben habe, bereite ich mich auf erfreulichere Dinge vor.

Am 3. Oktober nämlich muss auf der Anima mea Platz geschaffen werden für einen Gast!

Es ist der Bruder des Käptn, der aus Düsseldorf einfliegt, um uns eine Woche zu besuchen.

Die beiden Brüder Weiterlesen

24.08.2018 Auf der Flucht

Es ist ätzend!

Jeden Tag kündigt der Wetterbericht spätestens ab Nachmittag Gewitter für Sizilien an. Sightseeing ist jetzt zweitrangig. Allein das Wetter bestimmt die Reiseplanung.

Unterwegs beäugen wir misstrauisch die Wolkenberge, die sich um uns herum auftürmen. Wo kommen sie her? Wo ziehen sie hin?

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24.07.2018 Von Giganten, Trulli und Höhlenmenschen

Am Montag, dem 16. Juli, verlassen wir Marina di Leuca in Richtung Crotone mit dem festen Vorsatz, bald wieder nach Apulien zurückzukehren.

Um fünf Uhr starten wir unseren „Oscar“, der mangels Wind wieder einmal das Segel ersetzen muss.

Um 7:45 Uhr – wir haben bereits 15 Meilen geschafft – bekommt Oscar einen „Rappel“, stottert rum und atmet wie ein Asthmatiker. Weiterlesen

07.06.2018 Kalamata

Ein wundervoller Duft von frischer Wäsche erfüllt die Anima mea.

Ich weiß nicht, welches Waschmittel die Frau des Marineros in der Kalamata Marina benutzt, aber es verfehlt seine Wirkung nicht. Genüsslich nehme ich das dicke Wäschepaket auseinander und verstaue Handtücher, Bettwäsche und Unterwäsche wieder an ihrem Platz in den fast leeren Schapps. Das war mir die 25 Euro wert und ich freue mich immer, wenn ich die Menschen vor Ort ein wenig unterstützen kann. Weiterlesen