11.05.2018 Reise, Reise

In Poros kündigt unsere Wetter-App „Windy“ Starkwind und Unwetter an.

Misstrauisch beäugen wir die Wolkentürme am Himmel. Da braut sich was zusammen, aber es kommt anscheinend nicht so schnell wie es der Wetterbericht ankündigt.

Neben uns liegt eine Segelyacht mit deutscher Flagge. Der Skipper hangelt sich in den Mast hinauf, während die Begleiterin ihn über die Winsch sichert. Als das kippelige Manöver beendet ist, lichten die beiden den Anker, hängen alle Fender an die Backbordseite, steuern zum Ponton am Stadtkai rüber und machen dort längsseits fest. Das könnte uns auch gefallen!

Vorher wollen wir uns aber Gewissheit verschaffen, ob das überhaupt erlaubt ist.

Wir tuckern mit Klein-Poros zum Ponton. Die beiden Deutschen sind nicht mehr an Bord, aber hinter ihnen liegt ein französisches Schiff, dessen Besatzung wir fragen, ob man hier liegen darf. Es sind nämlich überall kleine Schilder angebracht, die ein Längsseits-Anlegen verbieten! Weiterlesen

04.05.2018 Wenn Täter zu Opfern werden

Am zweiten Mai ist es endlich so weit: Anima mea wird wieder ihrem Element übergeben.

Vom roten Saharastaub befreit, auf Hochglanz gewienert hievt die professionell arbeitende Mannschaft von Jordan Kanonis unser Schiff ins Wasser. Weiterlesen

07.09.2017 Sanssouci

Der Wetterbericht meldet für die nächsten Tage nur leichte Winde, so dass wir wie geplant am Sonntagmorgen, den 03. September Poros verlassen.

Nach zwölf Seemeilen haben wir die Südspitze von Aegina erreicht. Heute steuern wir entlang der Ostküste der Insel nach Norden.

An dieser Seite präsentiert sich die Insel wesentlich grüner als im trockenen Süden und mit ihrer bizarren Steilküste auch interessanter als im Westen.

In der Steilwand blühen wunderschöne „Felsrosen“. Weiterlesen

02.09.2017 Sommerausklang

Sturm oder wenigstens Starkwind bleiben aus, und so schön der Ankerplatz in Palaias Epidavros auch ist: Wir wollen jetzt einen Tapetenwechsel!

Am Montag, den 28. August machen wir uns auf den Weg zur Insel Aigina, wo wir unser Winterlager beim Kanonis Boatyard reserviert haben.

Zuerst steuern wir durch die enge Passage zwischen der kleinen Insel Dhorousa und der Insel Angistiri hindurch. Im Süden von Angistiri entdecken wir einen schönen Ankerplatz, doch er ist bereits mit großen Motoryachten vollgestopft.

Die Insel Dhorousa

Dann erreichen wir die Nordwestspitze der bergigen, mit Pinien bewachsenen Insel Angistiri. Laut Rod Heikell „Griechische Küsten“ soll es hier vor dem Kai des kleinen Hafens Mooringleinen geben. Also eventuell für uns eine Möglichkeit, hier anzulegen.

Doch als wir unsere Hafenrunde drehen, müssen wir feststellen, dass auch dieser Hafen keine freien Plätze mehr bietet. Macht aber nichts, denn der Meltemi ist im Busch. Da wäre dieser Ort völlig ungeeignet. Weiterlesen