17.09.2019 Vom Rheingau ins Rheinland

Am Montag ist der Himmel ist grau und ein frischer Wind aus Nordwest steht gegen die starke Rheinströmung als wir den gemütlichen Hafen in Rüdesheim bei Rheinkilometer 525 kurz nach 8:00 Uhr verlassen.

Auf dem Rhein herrscht wieder reger Verkehr. Der Käptn steht an der Pinne und muss die Augen überall haben. Von hinten schieben sich die Frachtschiffe und Flusskreuzfahrer an uns heran und überholen dann mit Schmackes, so dass wir in den aufgequirlten Wellen wie Fury auf und abspringen. Weiterlesen

12.09.2019 Vom Main in den Rhein

Dienstag, 10.September:

Nach dem guten Frühstück im Parkside Hotel machen wir uns kurz nach acht Uhr auf den Weg zu „Bootsbau Speck“ auf der anderen Seite des Main.

Es ist kalt und nebelig, als wir hinter dem Industriepark Höchst über die Leunabrücke gehen und  hoffen, dass wir in den nächsten Tagen freundlicheres Reisewetter bekommen. Weiterlesen

05.09.2019 Logistische Herausforderungen

Nun ist fast ein Monat vergangen, seit wir die Anima mea in Deluz verlassen haben.

Pünktlich auf die Minute erreichten wir am 11. August um 00:16 Uhr den Hamburger Hauptbahnhof. Ein Tag blieb uns zur Eingewöhnung auf dem Festland, dann ging es am 13. August morgens zur Einschulungsfeier unseres jüngsten Enkels nach Altona. Weiterlesen

30.07.2019 Ausgebremst

Tag 21-24

Es ist Montag, der 22.Juli. Nachdem ich mich gestern im Hafenbüro nochmals nach dem derzeitigen Wasserstand erkundigt habe – der VNF meldet immer noch 1,80 m – stehen heute etwa 40 Flusskilometer mit 13 Schleusen auf dem Programm.

Unser Ziel ist Clerval, wo es einen Anlegeplatz mit Strom und Wasser sowie einen Supermarkt und eine Tankstelle gibt. Dort hätten wir dann die Schleuse Nr. 33 hinter uns und noch 25 Schleusen bis zum Scheitelpunkt des Kanals vor uns, was an den folgenden beiden Tagen machbar wäre.

Wir sind also gut in der Zeit, wenn man bedenkt, dass am 1. August unsere Vignette ausläuft! Weiterlesen

25.07.2019 Auf zu neuen Ufern!

Tag 18 – 20

Am Freitag-Morgen stehen wir pünktlich um Acht bei Fuß und halten Ausschau nach dem versprochenen Abschleppboot.

Fünf Minuten später kommt es und ist damit ein Zeichen der französischen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Das mögen wir!

Um 8:10 Uhr geht es durch den Algenteppich hinaus ins klare Wasser. Dann wird der Motor gestartet, ein Zehner wechselt den Besitzer und die Leinen werden gekappt.

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