17.10.2017 Aegina

Wie gerne wären wir am 4. Oktober die 13,5 Seemeilen von Piräus nach Aegina gesegelt!

Doch leider regt sich kaum ein Lüftchen, als wir morgens um 9:10 Uhr in der Zea Marina in Piräus ablegen. So wird unser letzter Törn im Jahre 2017 eine Motorfahrt durch das dunkelblaue, nur leicht gekräuselte Mittelmeer.

Als wir die lange Mole der Marina Zea passiert haben und Kurs auf Aegina nehmen, rufe ich im Kanonis Boatyard an und gebe unsere voraussichtliche Ankunftszeit durch. „Alles klar, wir erwarten euch!“ sagt Herr Kanonis.

Um 12:20 Uhr liegen wir im Becken der Werft. Dann kommt der gelb-blaue Travellift angerollt und hebt unser Schiff aus dem Wasser. Alles läuft sehr professionell und problemlos ab.

Kanonis-Junior steuert den Travellift. Links stehen Herr Kanonis und sein Vater. Weiterlesen

20.09.2017 Spurensuche

Das nächste Hotel auf unserer Rundreise durch Zentralgriechenland befindet sich in Litohoro und heißt Ktima Faki.
Das Dorf am Fuße des Olymp finden wir ohne Probleme, doch wo ist unser Hotel?
Auf dem Weg ins Dorfzentrum kommen wir an vielen Hotels vorbei, in denen die Bergsteiger in ihre Wanderschuhe schlüpfen, um die verschiedenen Gipfel des Olympos Gebirges zu bezwingen. Aber ein Hinweisschild zu unserer Herberge entdecken wir nicht.
Am zentralen Dorfplatz zweigen mehrere Straßen ab. Hier frage ich einen Taxifahrer. Er deutet auf eine der Straßen, die wir erstmal bis zum Ende fahren sollen. Dann käme ein Schild mit dem Hotelnamen.
Die holprige, enge Straße führt steil bergauf und will gar nicht enden. Doch dann kommt eine Abzweigung und ich entdecke tatsächlich ein kleines Schild, auf dem Hotel Ktima Faki steht.
Auch diese Straße führt wieder beständig bergaufwärts. Dann wieder ein Schild! Es geht nun auf einen Feldweg, der sich noch steiler zwischen Wald und Wiesen in die Höhe windet. Haben wir etwa eine Berghütte gebucht?

Zwischen den Obstbäumen blühen die Herbstzeitlosen Weiterlesen

18.09.2017 Im Piliongebirge

Das Herbstlaub der Ahornbäume und Platanen setzt hellgelbe Tupfer in die sattgrünen Berghänge. Auf den Obstterrassen stehen Apfelbäume mit prallen roten und gelben Früchten Spalier. Blaue Reben leuchten im Weinlaub unter der Pergola. An den Olivenbäumen biegen sich die Äste: Auf jedes Blatt kommt mindestens eine Frucht. Und ein Heer von kleinen grünen Igeln sitzt in den Kronen der mächtigen Esskastanienbäume und sonnt sich im goldenen Licht. Es ist Herbst im Pilion!

Esskastanien Weiterlesen

11.08.2017 Gibt es schnorchelnde Schutzengel?

Nach unserer Rundreise über den Peleponnes bleiben wir noch einen Tag in Patras. Der Käptn muss mal wieder in den Mast klettern, weil das Topplicht bei unserem wilden Ritt „aus der Fassung“ geraten war. Na ja, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Vielmehr sorgen Sonne und Salzwasser unaufhaltsam dafür, dass das Material langsam marode wird. Mal sehen, wie lange die „Notfallbehandlung“ halten wird!

Es kann jedenfalls am nächsten Tag weitergehen. Wir starten bei vier Beaufort, aber schon vor der Meerenge von Rion und Antirrion bläst es uns mit Windstärke fünf bis sechs entgegen. Gleichzeitig setzt der Strom mit etwa zwei Knoten aus der gleichen Richtung, so dass unser Oscar ganz schön arbeiten muss, um die acht Tonnen Schiff unter der gewaltigen Hängebrücke hindurchzuschieben.

Die Rion-Antirrion-Hängebrücke ist mit 2252 m Länge die längste Drahtseilbrücke der Welt. Die Durchfahrten zwischen den vier Pylonen sind 560 m breit, die Durchfahrtshöhe reicht von 25 m bis maximal 45 m.

Jetzt haben wir den Golf von Patras hinter uns und den Golf von Korinth vor uns. Weiterlesen

07.08.2017 Es liegt auf der Hand

Im lauten, quirligen Patras schlagen wir für acht Tage unser Lager auf.

Gleich am Tag nach unserer Ankunft mieten wir bei AVIS für vier Tage einen Fiat Panda. Nach unserem schrecklichen Erlebnis auf Ibiza haben wir uns geschworen, vorzugsweise bei renommierten Firmen wie beispielsweise „Europcar“ oder „Avis“ und nur noch mit Rundumschutz und ohne Selbstbeteiligung zu mieten, auch wenn es etwas teurer ist.

Die Vertragsbedingungen sind sowohl in griechischer als auch in deutscher Sprache verfasst, das Personal ist sehr freundlich und der Preis von ca. 80 Euro pro Tag ist unter den gewünschten Bedingungen auch akzeptabel. Schließlich haben wir ja gerade Hochsaison. Bezahlt wird nicht cash sondern mit Kreditkarte!

So starten wir am Mittwoch, dem 2. August unsere Entdeckungstour über die „Griechische Hand„. Im Gepäck ist unser Polyglott Reiseführer „Griechenland“. Die Touren 7, 8 und 9 sollen uns zu den kulturellen und landschaftlichen Highlights des Peleponnes führen.

Die Touren 7, 8 und 9 liegen auf der Hand Weiterlesen