25.05.2019 Italien vom Feinsten

Als Gott die Welt verteilte und den italienischen Stiefel in der Hand hielt, haben die Italiener dreimal „Hier!“ geschrien.Das behauptet jedenfalls der Käptn. Und ich glaube, er hat Recht. Weiterlesen

21.05.2019 Cinque Terre

Die Todesschreie einer Möwe zerreißen die Luft.

Als hätte sie sich selbst zu Tode erschrocken, tanzt Anima mea wie ein Korken am Steg des Porto Turistico „Alberto de Benedetti“ in La Spezia wild auf und ab. Wir suchen Schutz unter der Kuchenbude, denn wieder geht ein Schauer aus grauen Wolkenbergen auf uns nieder. Weiterlesen

17.05.2019 Unter der Knute des Grigal

In der letzten Nacht in Punta Ala schlafe ich sehr schlecht. Immer wieder werde ich wach und lausche hinaus. Was macht der Wind?

Über Nacht hat er sich tatsächlich beruhigt, aber ich traue ihm nicht über den Weg! Oft tut er nämlich nur so, als sei er eingeschlafen. Und dann, von einer Sekunde auf die andere, springt er plötzlich wieder mit einem mächtigen Satz aus seinem Wolkenbett.

Auch der Käptn ist früh wach. Um 5:45 Uhr ist die Kuchenbude zusammengerollt und der Strom abgeschlagen. Dann werfen wir die Leinen los.

Als wir den Golf von Follonica zwischen Punta Ala und Piombino überqueren, geht über den Bergen der Toskana die Sonne auf.

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09.05.2019 Schaukle, schaukle, in die Welt hinein….

Dieses Liedchen – kann gut sein, dass es selbst erdichtet wurde – sang meine Mutter immer, wenn ich als Kind auf meiner Schaukel saß. Mein Vater hatte sie an einem steilen Abhang vor unserem Haus zwischen zwei hohen Robinien für mich angebracht.

Robinen schätzen ein mildes Klima. Hier blühen sie gerade. Aber auch im milden Klima des Rheinlands gedeihen sie. Weiterlesen

05.05.2019 Wie das Kaninchen vor der Schlange…

schauen wir immer wieder auf die Windy-App und warten auf den großen Sturm.

Doch der ziert sich wie eine Diva. Lässt auf sich warten und täuscht gutes Wetter vor.

Am Samstag meldet der Windmesser sogar manchmal Windstärke Null!

Am blauen Himmel quellen derweil graue und weiße Wolken miteinander um die Wette und wir beschließen, uns ein bisschen die Seebeine zu vertreten. Die Busfahrt nach Orbetello haben wir gestrichen, nachdem unsere Nachbarn aus Monaco – sie sind mit ihrem acht Meter Bötchen auf dem Weg zum Hauskauf nach Korfu – wenig begeistert von der „Lagunenstadt“ zurückkehrten.

Mir steht der Sinn sowieso schon lange nach der grünen Natur, die vor lauter antiken Trümmern in Rom wenig Platz findet. Und in Lido di Ostia wachsen höchstens Hundehaufen aus den dürftigen Beeten an der Strandpromenade. Weiterlesen