12.09.2019 Vom Main in den Rhein

Dienstag, 10.September:

Nach dem guten Frühstück im Parkside Hotel machen wir uns kurz nach acht Uhr auf den Weg zu „Bootsbau Speck“ auf der anderen Seite des Main.

Es ist kalt und nebelig, als wir hinter dem Industriepark Höchst über die Leunabrücke gehen und  hoffen, dass wir in den nächsten Tagen freundlicheres Reisewetter bekommen. Weiterlesen

30.07.2019 Ausgebremst

Tag 21-24

Es ist Montag, der 22.Juli. Nachdem ich mich gestern im Hafenbüro nochmals nach dem derzeitigen Wasserstand erkundigt habe – der VNF meldet immer noch 1,80 m – stehen heute etwa 40 Flusskilometer mit 13 Schleusen auf dem Programm.

Unser Ziel ist Clerval, wo es einen Anlegeplatz mit Strom und Wasser sowie einen Supermarkt und eine Tankstelle gibt. Dort hätten wir dann die Schleuse Nr. 33 hinter uns und noch 25 Schleusen bis zum Scheitelpunkt des Kanals vor uns, was an den folgenden beiden Tagen machbar wäre.

Wir sind also gut in der Zeit, wenn man bedenkt, dass am 1. August unsere Vignette ausläuft! Weiterlesen

25.07.2019 Auf zu neuen Ufern!

Tag 18 – 20

Am Freitag-Morgen stehen wir pünktlich um Acht bei Fuß und halten Ausschau nach dem versprochenen Abschleppboot.

Fünf Minuten später kommt es und ist damit ein Zeichen der französischen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Das mögen wir!

Um 8:10 Uhr geht es durch den Algenteppich hinaus ins klare Wasser. Dann wird der Motor gestartet, ein Zehner wechselt den Besitzer und die Leinen werden gekappt.

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18.07.2019 La Saone

Tag 15-17

Wir wollen heute gut 80 Flusskilometer weiterkommen und stehen deshalb früh auf.

Auf dem Weg zum Sanitärgebäude treffe ich die Crew der ELA. Das deutsche Paar hat sich das Segelboot in Port-Saint-Louis gekauft und fährt jetzt mit gelegtem Mast in die Ostsee.

Auch sie haben heute das gleiche Ziel wie wir und wollen gleich los.

Um 6:50 Uhr starten wir den Motor. Nun müssen wir nur noch heil aus diesem verdammt knappen Liegeplatz direkt an der Hafenmauer herauskommen! Weiterlesen

12.07.2019 Learning by doing

Tag 8 bis 11: Am frühen Morgen des 9. Juli verlassen wir das paradiesische Viviers.

Auf der Rhone

Der Himmel ist grau und der Wind bläst mit kühlen vier Beaufort aus Norden. In Böen können es auch mal fünf bis sechs Bft sein, sagt jedenfalls der Wetterbericht. Mangels Mast und damit ohne Windmesser haben wir ja keine Möglichkeit mehr, das zu überprüfen, sehen aber besorgt, dass sich die Baumkronen heftig bewegen.

Doch da für die nächsten beiden Tage wirklich starker Mistral angesagt ist, wagen wir den Absprung, um wieder ein Stück weiterzukommen. Weiterlesen