06.07.2018 Die Leichtigkeit des Seins

Der letzte Tag im Juni soll auch unser letzter in Lefkas sein.

Bis zehn Uhr müssen wir die Marina verlassen. Doch um halb zehn ist unsere neue Starter-Batterie noch immer nicht an Bord.

Also noch mal beim Schiffshändler anrufen und Druck machen.

Ja, es käme gleich jemand. Wir sollten die alte Batterie schon mal ausbauen.

Gesagt, getan. Nach zehn Minuten steht die alte Batterie auf dem Steg. Weiterlesen

07.09.2017 Sanssouci

Der Wetterbericht meldet für die nächsten Tage nur leichte Winde, so dass wir wie geplant am Sonntagmorgen, den 03. September Poros verlassen.

Nach zwölf Seemeilen haben wir die Südspitze von Aegina erreicht. Heute steuern wir entlang der Ostküste der Insel nach Norden.

An dieser Seite präsentiert sich die Insel wesentlich grüner als im trockenen Süden und mit ihrer bizarren Steilküste auch interessanter als im Westen.

In der Steilwand blühen wunderschöne „Felsrosen“. Weiterlesen

02.09.2017 Sommerausklang

Sturm oder wenigstens Starkwind bleiben aus, und so schön der Ankerplatz in Palaias Epidavros auch ist: Wir wollen jetzt einen Tapetenwechsel!

Am Montag, den 28. August machen wir uns auf den Weg zur Insel Aigina, wo wir unser Winterlager beim Kanonis Boatyard reserviert haben.

Zuerst steuern wir durch die enge Passage zwischen der kleinen Insel Dhorousa und der Insel Angistiri hindurch. Im Süden von Angistiri entdecken wir einen schönen Ankerplatz, doch er ist bereits mit großen Motoryachten vollgestopft.

Die Insel Dhorousa

Dann erreichen wir die Nordwestspitze der bergigen, mit Pinien bewachsenen Insel Angistiri. Laut Rod Heikell „Griechische Küsten“ soll es hier vor dem Kai des kleinen Hafens Mooringleinen geben. Also eventuell für uns eine Möglichkeit, hier anzulegen.

Doch als wir unsere Hafenrunde drehen, müssen wir feststellen, dass auch dieser Hafen keine freien Plätze mehr bietet. Macht aber nichts, denn der Meltemi ist im Busch. Da wäre dieser Ort völlig ungeeignet. Weiterlesen

21.08.2017 Durch den Isthmus

Am Samstag, den 19.08., klingelt der Wecker um kurz vor fünf Uhr morgens.

Es ist noch stockdunkel, aber windstill. Wir haben alles für die Abfahrt vorbereitet, lösen die Festmacher und verlassen die Hafenmauer von Ormos Isidorou. Um 9:40 Uhr haben wir den Alkyoniden-Golf am östlichen Ende des Golfs von Korinth erreicht. An Backbord öffnet sich der stark gegliederte Kolpos Domvrainis, in dem wir gerne ankern würden. Aber der Wetterbericht sagte für heute noch starke Fallböen für diesen Küstenabschnitt mit den steilen, karg bewachsenen Berghängen voraus. Weiterlesen

02.08.2017 Wer ist Takis Vrionis???

Der Wind hält sich tatsächlich an die „Drei-Tage-Regel“ und flaut am Samstag ab. Der Seegang im Hafen von Vathi beruhigt sich und wir können an Land frisches Brot für die Weiterreise einkaufen. Dann tanken wir an der Tankstelle frisches Wasser und füllen den Dieseltank auf. Jetzt heißt es Abschied nehmen von Odysseus Insel. Durch den Kolpos Aetou fahren wir hinaus Richtung Ak A. Ilias, wo wir auf Nordkurs gehen.

Je mehr wir uns der Nordspitze von Ithaka nähern, je stärker bläst uns der Wind entgegen. „War wohl doch ein Fehler, nach Norden zu fahren“, denken wir. Doch als wir schließlich die drei Kaps – Ak Nikolaos, Ak Ioannis und Ak Exogi – gerundet haben, schwächt sich der Wind auf vier Bft ab und die Welle schiebt uns in die Meerenge „Stenon Ithakis“ zwischen Ithaka und Kefalonia.

Nun haben wir die größte Ionische Insel an Steuerbord. Bis zu 1618 m erheben sich die verkarsteten Berge auf Kefalonia. Das bewaldete Ufer und die bunten Häuschen erinnern uns ein bisschen an Norwegen. Weiterlesen