11.07.2018 Last Stop: Othoni

Nach dem Fußball-Krimi Russland gegen Kroatien verlassen wir am Montag die schönen Sivota-Inseln. Obwohl es noch sehr früh am Morgen ist, steht Wilfried von der MoWi auf der Mole, schießt ein Abschiedsfoto und winkt uns hinterher.

Wir nehmen direkten Kurs auf Korfu-Stadt und erreichen um die Mittagszeit das Ak Sidero mit der imposanten venezianischen Zitadelle und dem Leuchtturm.

Über der Bucht Ormos Garitsas westlich des Ak Sidero landen und starten unaufhörlich die Flugzeuge, denn der Flughafen ist ganz in der Nähe. Hier wird Wilfried am Wochenende vor Anker gehen, um seine Frau Moni an Bord zu nehmen. Schönen Urlaub euch beiden!

Die venezianische Festung auf Ak Sidero Weiterlesen

29.06.2017 Mandraki

Als nächstes Ziel auf Korfu haben wir uns Port Mandraki am Kap Ak Sidero ausgeguckt. Im Gegensatz zum alten Hafen der Hauptstadt liegt er abseits der Fähr-, Kreuzfahrer-und sonstigen Touristenströme unterhalb des alten Forts. Diese „Bilderbuchlage“ macht Port Mandraki sehr beliebt, weshalb ich in Gouvia sicherheitshalber beim Hafenmeister des kleinen Clubhafens anrufe und eine Zusage für eine Mooring ab Sonntag bekomme.
Die kurzweilige Fahrt dauert nur ein Stündchen. Auf dem Wasser tummeln sich kreuz und quer die Fähren, Fischer- und Ausflugsboote. Große und kleine Yachten bewegen sich in alle vier Himmelrichtungen und der Käptn muss während der kurzen Reise gut die Augen offen halten.

Kreuzfahrer im Päckchen Weiterlesen

24.06.2017 Griechisches Weinen

Es stürmt heftig in Crotone. Eine ganze Woche bleiben wir hier, bis sich Wind und Wellen beruhigt haben. Dafür gibt es auch noch einen Preisnachlass beim Hafengeld. Obwohl 30 Euro pro Nacht veranschlagt waren, muss ich am Ende für sieben Nächte nur 185 Euro bezahlen. „Aggressive Ormeggiatori“, von denen in Rod Heikells Küstenhandbuch Italien die Rede ist, haben wir überhaupt nicht angetroffen. Im Gegenteil: Hier waren alle besonders freundlich und entgegenkommend. Nach Vorlage eines Clubausweises – in unserem Falle Club der Kreuzer Abteilung – wurde uns sogar die Mehrwertsteuer erlassen!

Den letzten Abend verbringen wir mit den Crews der WOKINI (Cornel und Evelyne aus der Schweiz) und der TOSCAD´EAU (KLaus und Moni aus Bremen) bei „Zio Emilio“ in der Via M. Nicoletta. Mit „Specialita Tipiche Crotonesi Carne & Pesce“ (Typische Fleisch- und Fischspezialitäten aus Crotone) wirbt dieses Restaurant mitten in der Stadt für sein schmackhaftes Essen. Es gibt keine Speisekarte, sondern das, was gerade in der Küche vorhanden ist.

In unserem Falle kommen gegrillter Kalbsbraten, Spaghetti mit Meeresfrüchten und Nudeln mit Gemüse auf den Tisch. Den Durst löscht unsere fröhliche Runde mit jeder Menge Wasser, Bier und Vino della Casa. Am Ende sind wir alle pappsatt und bezahlen für uns sechs 75 Euro. Da kann man wirklich nicht meckern.

Auf dem Heimweg durch die Gassen von Crotone: vorne stehen Moni (links) und Evelyne (rechts), rechts außen der Käptn, links Cornel und hinten in der Mitte Klaus Weiterlesen