11.07.2018 Last Stop: Othoni

Nach dem Fußball-Krimi Russland gegen Kroatien verlassen wir am Montag die schönen Sivota-Inseln. Obwohl es noch sehr früh am Morgen ist, steht Wilfried von der MoWi auf der Mole, schießt ein Abschiedsfoto und winkt uns hinterher.

Wir nehmen direkten Kurs auf Korfu-Stadt und erreichen um die Mittagszeit das Ak Sidero mit der imposanten venezianischen Zitadelle und dem Leuchtturm.

Über der Bucht Ormos Garitsas westlich des Ak Sidero landen und starten unaufhörlich die Flugzeuge, denn der Flughafen ist ganz in der Nähe. Hier wird Wilfried am Wochenende vor Anker gehen, um seine Frau Moni an Bord zu nehmen. Schönen Urlaub euch beiden!

Die venezianische Festung auf Ak Sidero Weiterlesen

06.07.2018 Die Leichtigkeit des Seins

Der letzte Tag im Juni soll auch unser letzter in Lefkas sein.

Bis zehn Uhr müssen wir die Marina verlassen. Doch um halb zehn ist unsere neue Starter-Batterie noch immer nicht an Bord.

Also noch mal beim Schiffshändler anrufen und Druck machen.

Ja, es käme gleich jemand. Wir sollten die alte Batterie schon mal ausbauen.

Gesagt, getan. Nach zehn Minuten steht die alte Batterie auf dem Steg. Weiterlesen

29.06.2018 All is lost!

In der Taverna Porto auf Zakynthos lodert schon das Feuer im Grillkamin, als wir auf der überdachten Terrasse vor dem Flachbildschirm Platz nehmen. Kurz darauf setzt sich ein junges deutsches Paar aus Ratingen an den Nebentisch. Einen Tisch weiter kommt ein Paar aus der Schweiz dazu. Alle warten gespannt auf den Anpfiff des WM-Vorrundenspiels Deutschland gegen Schweden.

Die Schweizer wollen nicht so recht raus mit der Sprache, wem sie die Daumen drücken. Sind eben eine „neutrale Nation“. Die junge Frau aus Ratingen hüllt sich derweil in eine große schwarz-rot-goldene Flagge. Sie ist ein echter Fußballfan und fiebert die ganze Zeit mit, während Deutschland eine Chance nach der anderen durch die Lappen geht und Schweden das erste Tor schießt. Weiterlesen

23.06.2018 Ionische Insel in Sicht!

Die 29 Seemeilen von Kiparissia bis Katakolon muss der Motor wegen der schwachen Brise mitlaufen.

Schon von weitem ist die lange Steinmole auszumachen und gerade steuert ein Kreuzfahrtschiff den großen Hafen an.

Als auch wir dort ankommen, hat die MSC Musica bereits festgemacht und weiße Busse rollen an, um die Kreuzfahrer aus aller Welt zügig nach Olympia zu karren.

Wer mehr Zeit für den Landgang hat, könnte aber auch mit dem Zug zu der antiken, nur 25 km entfernten Sportstätte gelangen.

An der Mauer des Yachtbeckens hängt ein Schild mit dem Hinweis, dass sich Yachten über Kanal 12 bei der Port Authority melden sollen. Ich versuche es, weil ich fragen möchte, ob wir eventuell irgendwo längsseits anlegen können, erhalte jedoch keine Antwort.

Na gut, dann fahren wir eben zum nördlich des Hafens gelegenen Ankerplatz, wo wir auf vier Metern Wassertiefe den Anker werfen, während sich über Land schon wieder bedrohliche Gewitterwolken zusammenballen. Mit Blitz, Donner, heftigen Windböen und ein paar Regentropfen wälzen sie sich später über uns und die verwaiste MSC Musica hinweg, auf deren Oberdeck auf einem riesigen Bildschirm bunte Fußballbilder vor dem Gewitterwolkengrau aufflackern. Weiterlesen

18.06.2018 Peleponnes, adieu, ich muss gehn…

Irgendwann ist Schluss mit Sicherheit und Bequemlichkeit! Wir bekommen nämlich wieder das „Kribbeln“ in den Seebeinen ….

Am Montag verabreden wir uns mit Günther und Ilona von der „Anna Gisa“ zu einem gemeinsamen Abschieds-Abendessen in der Marina Kalamata. „Da Francesco“ hat heute leider Ruhetag, aber gleich nebenan gibt es ja noch das „Pasta und Pizza„. Günther und Ilona, die mit ihrem Schiff bereits seit acht Jahren in der Kalamata Marina liegen, sind nicht begeistert, als ich dort bereits am Tisch sitze, um den neuesten Blog einzustellen. Sie haben nämlich in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit diesem Restaurant gemacht, doch wo ich schon hier sitze, geben sie dem griechischen Restaurant mit italienischem Namen eine zweite Chance. Weiterlesen