20.05.2018 Perfekt days

Unser erster Hafen an der Nord-Westseite des Argolischen Golfs ist Astros.

Eine gute Wahl!

Die Baggerarbeiten, die man deutlich auf dem Luftbild unseres neuen Hafenguide Griechenland 1 von Per Hotvedt erkennen kann, sind schon seit zwei Jahren beendet. Mit Hilfe einiger Millionen Euro aus EU-Mitteln ist das Hafenbecken vertieft worden. Die Hafenmauern sehen aus wie neu und es gibt dort auch Wasserzapfstellen mit Wasseruhren, die von der jungen Dame, die für unser Boot 5,10 Euro kassiert, auf Wunsch geöffnet werden.

Im Hafen ist noch viel Platz. Jenny von der Far away steht schon bereit und nimmt unsere Leinen an. Wie die anderen Boote liegt ihr Schiff „katholisch“ an der Hafenmauer. Wir dürfen aber längsseits gehen und revanchieren uns für das Entgegenkommen mit dem doppelten Hafengeld. Ich frage mich sowieso, warum die Griechen nicht ein bisschen mehr Hafengebühr nehmen. Dann könnten sie das alles auch nach der Fertigstellung in Schuss halten und wenigstens eine Toilette im Hafen betreiben. Aber leider verrotten die für teuer Geld errichteten Anlagen in den meisten Häfen von Jahr zu Jahr mehr. 

Astros ist ein blitzsauberes Städtchen, an dessen Strand sogar die „Blaue Flagge“ weht. Weiterlesen

15.05.2018 Zwischen Daumen und Zeigefinger

des Peleponnes erstreckt sich der Argolische Golf .

Porto Heli ist wieder mal ein Ort mit vielen Namen: Porto Kheli, Porto Cheli und eben Porto Heli, was im Griechischen Aal bedeutet. Besonders in der abgeschlossenen Salzwasserlagune an der Westseite des geschützten Hafens sollen jede Menge dieser schlangenähnlichen Fische leben.

Unser Ankerplatz liegt sehr geschützt und der Anker hält fest im klebrigen Schlick. Ein gutes Gefühl, denn am Abend ziehen rundum Gewitterwolken hoch, aus denen helle Blitze zucken. Weiterlesen

11.05.2018 Reise, Reise

In Poros kündigt unsere Wetter-App „Windy“ Starkwind und Unwetter an.

Misstrauisch beäugen wir die Wolkentürme am Himmel. Da braut sich was zusammen, aber es kommt anscheinend nicht so schnell wie es der Wetterbericht ankündigt.

Neben uns liegt eine Segelyacht mit deutscher Flagge. Der Skipper hangelt sich in den Mast hinauf, während die Begleiterin ihn über die Winsch sichert. Als das kippelige Manöver beendet ist, lichten die beiden den Anker, hängen alle Fender an die Backbordseite, steuern zum Ponton am Stadtkai rüber und machen dort längsseits fest. Das könnte uns auch gefallen!

Vorher wollen wir uns aber Gewissheit verschaffen, ob das überhaupt erlaubt ist.

Wir tuckern mit Klein-Poros zum Ponton. Die beiden Deutschen sind nicht mehr an Bord, aber hinter ihnen liegt ein französisches Schiff, dessen Besatzung wir fragen, ob man hier liegen darf. Es sind nämlich überall kleine Schilder angebracht, die ein Längsseits-Anlegen verbieten! Weiterlesen