11.05.2017 – Wir lassen uns chauffieren

Gestern war frühes Wecken.

Noch vor dem vielstimmigen Glockengeläut auf Procida klingelt um 7:00 Uhr der Wecker im Schlafgemach der Anima mea.

Unser Kuschelbett

Wir marschieren zum Sanitärgebäude und trinken hinterher nur einen Kaffee zum Munterwerden. Dann packen wir die vorbereiteten Frühstücksbrote in den Rucksack und marschieren zum Fährhafen. Am Ticketschalter kaufen wir die Fahrkarten für einen Tagesausflug nach Ischia. Dann düsen wir innerhalb von 15 Minuten mit der Schnellfähre zur Nachbarinsel. Weiterlesen

09.05.2017 – Benvenuti a Procida

steht auf den gelben Plakaten, die in der Stadt der kleinen Insel am NW-lichen Ausgang des Golfs von Neapel an den bröckeligen Mauern hängen.

 

Sie laden ein zum Patronatsfest, das am 7. und 8. Mai gefeiert wird.

Doch davon wissen wir nichts, als wir am Montagmorgen nach reiflicher Überlegung in Gaeta ablegen. Das ganze Wochenende haben wir verschiedene Wetterberichte studiert, und, nachdem wir schon ganz früh wach geworden sind, auch an diesem Montag. Weiterlesen

06.05.2017 – Gaeta

Blumenschmuck in der Marina Base Nautica Flavio Gioia

Gaeta ist nicht nur ein malerisches Städtchen in herrlicher Landschaft. Es ist auch gepflegt und – im Vergleich zu vielen Ecken in Lido di Ostia – relativ sauber. Die Tretminen, denen wir bei unserem ersten Erkundungsgang durch die Altstadt begegnen, kann man an einer Hand abzählen. Auch scheint es hier Einwohner zu geben, denen das Laissez-faire vieler italienischer Hundebesitzer abgeht. Ein Bild, das uns Mut macht!

Hundehalter! Steckt nicht den Kopf in den Sand, wenn euer Wauwau vor eurer Nase schietert! Weiterlesen

04.05.2017 – Endlich!

Das letzte Wochenende im April steht bevor. Für die Römer ein Grund zur Freude, denn dieses Jahr schließt sich am Montag gleich der Maifeiertag an. Ein langes Wochenende also, wo sie alle in den Hafen und auf ihre Schiffe strömen.

Wenn es nur nicht so kalt und stürmisch wäre, würde es sicher noch viel mehr Boote zu einem Kurztörn hinaus aufs Meer ziehen. Doch so sitzen die Leute dick eingemummelt in ihren wattierten „Michelinmännchen-Jacken“ mit Mütze und Sonnenbrille im Cockpit oder im Restaurant, palavern oder flanieren über die Promenade und schauen sehnsüchtig hinaus aufs blaue Mittelmeer.

So, wie wir.

So schön Rom ja ist, jetzt kribbelt es wieder in den Seebeinen und wir wollen weiter. Weiterlesen