15.10.2015 – Aller guten Dinge sind drei ….

sagt ein Sprichwort.

In unserem Fall denken wir heute an die vergangenen drei Jahre zurück. Drei Jahre sind wir schon unterwegs! Heute haben wir zum dritten Mal in einem fremden Land damit angefangen, unser Schiff für das Winterlager vorzubereiten.

2013 endete unser Törn in Großbritannien.Die letzte Fahrt ging von Falmouth/ Cornwall zurück nach Plymouth /Devon. Wir hatten von Falmouth aus den Absprung über die Biskaya nicht geschafft und waren enttäuscht und erleichtert zugleich am 13.09. nach Plymouth  zurückgekehrt. Nachdem wir dort an unserem Winterlagerplatz festgemacht hatten, gab unser Motor – wohl erleichtert, uns heil zurückgebracht zu haben – den Geist auf. Der gute Mat von Dicky B. Marine erweckte ihn wieder zum Leben. Dann baute der Mechaniker, Mädchen für alles, auch noch die Plastikhülle für unsere Anima mea. Genau heute vor drei Jahren waren wir auf dem Heimweg von Plymouth nach Hamburg. Schweren Herzens hatten wir uns am Abend vorher von unserem Schiff verabschiedet und verbrachten die letzte Nacht im Hotel in der Nähe des Busbahnhofs. Warum war unser Herz so schwer damals? War es eine Vorahnung, dass die Anima mea drei schweren Stürmen ausgeliefert sein würde? Dass wir sie im Frühjahr schwer beschädigt wiedersehen sollten? 1.IMG_1676.-15

 Mat arbeitet an der Plastikhülle Chris von Dicky B. Marine                         Chris, der Chef von Dicky B Marine (rechts), kontrolliert den „Baufortschritt“

Shrink-wrapped boat

Unser Shrink-wrapped boat

Heute vor zwei Jahren regnete es in Lagos/Portugal und mich plagten schreckliche Zahnschmerzen. Wir waren seit dem 6.10.2014 dort, hatten die Kanalinseln und die Bretagne besucht, die Biskaya  überquert und Portugals Küsten umrundet. Sogar ein Stück weit nach Spanien waren wir vorgedrungen. Unser Motor machte uns nach der „Behandlung“ durch Mat keine Schwierigkeiten.

In diesem Jahr hatten wir viele nette Segler kennengelernt: Steffi und Tomi, die mittlerweile in Brasilien sind. Walter und Elke, die in die Karibik segelten. Heidi und Franz, die nach vielen Jahren im Mittelmeer nach Lagos gekommen waren. Und Ben, Philippa, Olive und Alfi aus England, die mit ihrem Holzboot neben uns lagen und auf den Absprung zu den Kanaren warteten. Sie sind längst in der Karibik angekommen. Seit längerer Zeit postet Philippa nichts mehr auf ihrem Blog https://philippaodonell.wordpress.com . Wie es ihr und ihrer Familie wohl geht?

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Ben, Olive, Alfi und Philippa an Bord der Anima mea

Jedenfalls wollten wir unser Schiff in Lagos vor erneutem Schaden bewahren. So  kam es bei der Schiffswerft „Sopromar“ an Land, wo wir es im nächsten Jahr wohlbehalten wiederfanden. Weiterlesen